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Arbeitsschutz

Arbeitsschutz

Arbeitsschutz im Unternehmen gestalten

Arbeitsschutz - Übersicht 

Grundlage für den betrieblichen Arbeitsschutz ist das Arbeitsschutzgesetz. Es soll die Sicherheit und die Gesundheit bei der Arbeit und damit den Schutz der Beschäftigten gegen Gefährdungen bei ihren beruflichen Tätigkeiten ermöglichen. Es verpflichet den Arbeitgeber unter anderem Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und über notwendige Schutzmaßnahmen zu entscheiden. Das Arbeitsschutzgesetz ist sehr allgemein gehalten und wird durch viele Verordnungen konkretisiert.

Ausgangspunkt aller Überlegungen und Maßnahmen im Arbeitsschutz ist die Gefährdungsbeurteilung. Jeder Arbeitgeber in Deutschland ist verpflichtet eine physische und psychische Gefährundgsbeurteilung zu erstellen und sich über die vorhandenen Gefährdungen im Unternehmen klar zu werden sowie sinnvolle und notwendige Schutzmaßnahmen zu treffen. Eine Handlungshilfe dazu bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz.

Sind die Gefährdungen im Unternehmen bekannt und nötige Schutzmaßnahmen getroffen, hat der Arbeitgeber im Anschluss die Aufgabe, alle Beschäftigten regelmäßig zu Sicherheit und Gesundheit zu unterweisen

Der Arbeitgeber hat darüber hinaus - je nach Größe und Branche - Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen. Sie beraten den Arbeitgeber beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Unternehmen sind verpflichtet entweder eine Regelbetreuung durch einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit in Anspruch zu nehmen oder - bei bis zu 50 Beschäftigten - zum Unternehmermodell zu optieren. Die Regelbetreuung im Unternehmen besteht aus der Grundbetreuung und der betriebsspezifischen Betreuung. Manche Branchen bieten Kleinstbetrieben auch sogenannte Kompetenzentren an. 

Rechtliche Verweise zum Thema Arbeitsschutz

 

Was können wir für Unternehmen im Bereich des Arbeitsschutzes tun:

  • Regelbetreuung für Unternehmen im Ruhrgebiet und am Niederrhein
  • Unterstützung bei der psychischen Gefährungsbeurteilung durch verschiedene Instrumente
  • Unterweisungen der Beschäftigten im Brandschutz und zum richtigen Heben und Tragen von Lasten
  • Je nach Gefährdung und Schutzmaßnahme weitere verhaltensbezogene Trainings oder Unterweisungen für die Beschäftigten
  • Prüfung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Saarland 

 

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FAQs

Eine Gefährdungsbeurteilung besteht aus einer systematischen Feststellung, Bewertung und Dokumentation von relevanten Gefährdungen der Beschäftigten im Betrieb. Stolperfallen im Büro zählen ebenso dazu wie häufige Unterbrechungen der Arbeit und ständiger Lärm auf Baustellen beispielsweise. Seit 2013 müssen nicht nur physische (körperliche) Gefährdungen der Beschäftigten erhoben werden, sondern zusätzlich auch psychische Gefährdungen. Die Gefährdungsbeurteilung liefert die Grundlage, um daraus entsprechende Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten abzuleiten und umzusetzen. Die Wirksamkeit jeder dieser Schutzmaßnahmen soll darüber hinaus überprüft werden und erforderlichenfalls angepasst werden.

Das hängt von den einzelnen psychischen und physischen Gefährdungen ab. In der Gefährdungsbeurteilung müssen diese aufgeführt werden sowie die jeweiligen Schutzmaßnahmen dafür beschrieben werden. In der Regel benötigt ein Betrieb zumindest die Unterweisung in Erster Hilfe und Brandschutz. Bürobetriebe zusätzlich mindestens die Unterweisung für gesundes Arbeiten am Bildschirmarbeitsplatz. Bei Produktionsbetrieben kommen in der Regel zahlreiche weitere dazu.  

In Betriebsstätten mit mehr als 1500 anwesenden beschäftigten Versicherten und auf Baustellen bereits ab 100 anwesenden beschäftigten Versicherten muss mindestens ein Betriebssanitäter anwesend sein.

Bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten muss mindestens 1 Ersthelfer anwesend sein. Bei größeren Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten müssen mindestens 5% (Verwaltungs- und Handelsbetriebe), 10% (sonstige Betriebe) oder sogar 100% der Beschäftigten (in Betrieben mit sehr hohen Unfallrisiken) als Ersthelfer ausgebildet sein.